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Zahnlexikon

APHTHE
Schmerzhafte Schädigung im Bereich der (Mund)-schleimhaut, Aussehen: weißlicher, zentraler Hof umgeben von rotem Randsaum, Ursache unklar, Abheilung meist innerhalb von ein bis zwei Wochen.
ABSZESS
Ein Abszess entsteht durch das Eindringen von Bakterien (meist Staphylokokken und Streptokokken) und ist eine abgeschlossene Eiteransammlung. Oberflächlich zu erkennen an der geschwollenen Backe. Im Mundbereich kann ein Abszess z.B. durch infizierte Zahnfleischtaschen, problematische Zahndurchbrüche oder durch entzündete Zahnwurzeln entstehen.
ABFORMUNG
Abdruck von Kiefer und Zähnen, angefertigt mit einem Abformlöffel und plastischen Abformmassen (z.B. Alginat, Silikone). Mit Hilfe dieses Abdruckes kann der Zahntechniker den Zahnersatz anfertigen.
AIR-FLOW
Spezielle Pulverstrahltechnik, mit der im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR) Genuss- und Nahrungsmittelverfärbungen (Nikotin, Kaffee, Tee, Rotwein) auf den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden.
BLEACHING
Bleichen der Zähne; Chemische Aufhellung der Zähne, welches unter zahnärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte, um Schädigungen von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden. Bei diesem Verfahren wird ein peroxidhaltiges Gel auf die Zähne aufgebracht, welches mit den festgesetzten Farbpigmenten auf den Zähnen reagiert. Diese Reaktion stellt eine Oxidation (Sauerstoff-Reaktion) dar, welche die Struktur der Farbpigmente so verändert, dass es für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar ist. Keine dauerhafte Aufhellung, diese ist nur mit so genannten Veneers möglich.
BRUXISMUS
Amerikanische Bezeichnung für das Zähneknirschen oder Zähnepressen, tritt meistens nachts oder in Stresssituationen auf, in der Folge kommt es oft zu Schmerzen im Bereich der Muskulatur oder der Kiefergelenke, wird i.d.R. mit einer sog. „Knirscherschiene“ therapiert.
BACKENZAHN
Im bleibenden Gebiss gibt es insgesamt 12 große Backenzähne (Molaren) inklusive der Weisheitszähne und insgesamt 8 kleine Backenzähne (Prämolaren).
CAD / CAM
"Computer aided design / computer aided manufacturing", Verfahren zur Herstellung von am PC entworfenen Inlays, Kronen und Brücken mit Hilfe einer rechnergesteuerten dreiachsigen Schleifeinheit, mit Hilfe einer Kamera wird zuvor ein „optischer Abdruck“ der Zähne genommen.
COMPOSITE
Zahnfarbenes Füllungsmaterial; die Festigkeit des Composite wird durch Keramik- und Glasanteile verstärkt. Es gibt unterschiedliche Kunststoffe aus denen ein Composite bestehen kann, alle härten unter UV-Licht aus, verwendet werden dafür LED- oder UV-Lampen. Es ist auch möglich die Zahnfarbe anzupassen, indem man die Farbnuancen durch die Zugabe von Farbpigmenten beeinflusst.
DENTIN
Zahnbein, dies ist die unter dem Zahnschmelz gelegene Zahnhartsubstanz, im Gegensatz zum Zahnschmelz kann Dentin lebenslang neu gebildet werden, Aufbau ist ähnlich dem Knochen, im Innern des Dentins befindet sich die Pulpa (Zahnverv und Blutgefäße).
DIASTEMA
Erbliche Zahnlücke bei vollständigem Gebiss; meist zwischen den oberen Schneidezähnen (Trema). Eine kosmetische Korrektur ist z.B. durch Veneers (keramische Verblendschalen) möglich.
ENDODONTIE
Zahnmedizinisches Fachgebiet, welches sich mit der Behandlung des Zahninnern = Zahnmark beschäftigt, sog. „Wurzelbehandlung".
EROSION
Erosionen enstehen, wenn dem Zahnschmelz durch vermehrte Säureangriffe Kalzium entzogen wird, man kann den Zähnen zusätzlich Kalzium zuführen: entweder über spezielle, vom Zahnarzt verordnete Zahnpasten oder aber durch regelmäßigen Verzehr von Milchprodukten, dann kommt es zu einer Remineralisation.
FISSUREN-VERSIEGELUNG
Präventive Maßnahme zur Verhinderung von Kariesbildung in den „Grübchen“ auf der Kaufläche der Zähne. Aus den Fissuren lassen sich bakterielle Zahnbeläge oft nur schwer entfernen und es entsteht Karies. Bei der Fissurenversiegelung werden die Fissuren mit Kunststoff aufgefüllt. Die Ansiedlung von Zahnbelägen wird so verhindert. Zusätzlich sind diese Bereiche dann leichter zu putzen. Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kassenleistung an den Zähnen 6 und 7. Die Versiegelung der übrigen Zähne ist Privatleistung.
FLUORID
Zusatz in Zahnpasten, Zahngels, Spüllösungen und Speisesalz. Das Fluor schützt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegenüber kariesbildenden Säuren. Kleinste Strukturdefekte im Zahnschmelz können mit Hilfe von Fluor wieder geschlossen werden, sog. "Remineralisation".
GINGIVITIS
Oberflächliche Entzündung des Zahnfleischsaumes, die vor allem an einer verstärkten Blutungsneigung und Schwellung des Zahnfleisches zu erkennen ist; wird durch Stoffwechselprodukte von Bakterien ausgelöst, die den Grenzbereich zwischen Zahn und Zahnfleisch besiedeln. Wichtigstes Anzeichen der Zahnfleischentzündung sind Schwellung und Bluten des Zahnfleisches. Damit die Entzündung ausheilen kann, müssen die bakteriellen Beläge möglichst vollständig beseitigt werden. Mundspüllösungen unterstützen die Bekämpfung von Entzündungsprozessen, indem sie vorhandene bakterielle Beläge inaktivieren und die Neubildung von Belägen hemmen.
GUTTAPERCHA
Findet als Wurzelfüllmaterial Einsatz im Rahmen einer Wurzelbehandlung, Material auf Kautschuk Basis.
HALITOSIS
Mundgeruch, kann viele Ursachen haben und sollte ursächlich abgeklärt werden.
HKP
Heil- und Kostenplan; schriftliche Aufstellung von geplanten Leistungen und Vergütungen beim Zahnersatz, um diesen bei der Gesetzlichen Krankenkasse vorzulegen (Pflicht - bis auf wenige Ausnahmen - vor Beginn der Behandlung). Bei der Privaten Krankenkasse wird empfohlen den HKP ebenfalls vor einer Behandlung vorzulegen, um den Erstattungsbetrag abzuklären. Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), als Teil der allgemeinen zahnärztlichen Leistungen, dient als Grundlage für die Kostenerstattung.
INLAY
Im zahntechnischen Labor mittels Abformung gefertigte hochwertige Füllung, sog."Einlagefüllung", es gibt Keramikinlays, Goldinlays und auch Kunststoffinlays, die jedoch eher selten Anwendung finden.
IMPLANTAT
Allgemein: in Körpergewebe eingepflanztes Material. In der Zahnheilkunde sind Implantate in den Kieferknochen eingesetzte Fremdkörper und dienen der Befestigung von Brücken, Kronen und Prothesen. Zahnimplantate übernehmen die Funktion der Zahnwurzel und werden meist in den Kieferknochen über ein Schraubgewinde eingedreht oder eingesteckt. Im Wesentlichen werden heute Implantate aus Reintitan verwendet, die in höchstem Maße biokompatibel (körperverträglich) sind. Nach 3 bis 6 Monaten Einheilzeit ist das Implantat mit dem umgebenden Kieferknochen zu einer festen Trägereinheit verwachsen und kann funktionell belastet werden.
INTERDENTALBÜRSTE
Dies sind kleine feine Bürsten, mit deren Hilfe man die schwer zugänglichen Zahnzwischenräume (Interdentalräume) reinigen kann. Auch bei Implantaten, Brückenversorgungen, Stegen und kieferorthopädischen Brackets bietet sich eine Reingung mit der Interdentalbürste an, da schwer zu reinigende Bereiche vorhanden sind, die mit Hilfe der normalen Zahnbürste nur unzureichend erreicht werden können. Die Bürstchen stimulieren zudem noch die Zahnfleischpapillen.
JACKETKRONEN
Veralteter Begriff für eine Kunststoff- oder Vollkeramikkrone ohne tragendes Metallgerüst im Frontzahnbereich, zudem eine der ersten Vollkeramikkronen. Diese wird heute immer noch benutzt, obwohl der Aufwand bei dieser Krone sehr hoch ist. Der Vorteil der Jacketkrone besteht darin, dass sie sich von den natürlichen Zähnen nicht sehr stark absetzt.
JUGENDZAHNPLEGE
Damit Erkrankungen des Mund-Kiefer-Gesichtsbereiches von Kindern und Jugendlichen erfasst werden können, werden in den Kindergärten und Schulen Reihenuntersuchungen durchgeführt. Dadurch werden prophylaktische Maßnahmen mit anschließender Weiterleitung an die niedergelassenen Ärzte gefördert.
KARIES
Zahnfäule; Zerstörung der Zahnhartsubstanzen. Bakterien im Zahnbelag (Plaque) bauen Zucker aus der Nahrung ab. Bei diesem Zuckerabbau entsteht als Endprodukt Milchsäure, welche dann die Zahnhartsubstanzen zerstört. Auf diese Weise entsteht ein Defekt am Zahn. Im Anfangsstadium kann die Karies noch durch die Behandlung mit Fluorid geheilt werden. Bei fortgeschrittenen kariösen Defekten muss der Zahnarzt jedoch die verloren gegangene Substanz durch eine Füllung oder Krone ersetzen.
KRONE
Zahnersatz, dient dem Erhalt und der Rekonstruktion eines Zahnes, der durch große Substanzdefekte (z.B. durch Karies bedingt) geschwächt worden ist, Kronen können in verschiedenen Variationen im zahntechnischen Labor gefertigt werden, Vollgußkronen bestehen nur aus Metall, Verblendkronen bestehen aus einem metallischen Unterbau, der ganz oder nur teilweise mit Keramik überzogen ist, Vollkeramikkronen bestehen im Ganzen aus hochfester Keramik.
LOKALANÄSTHESIE
Örtliche Betäubung; Maßnahmen zur vorübergehenden Ausschaltung der lokalen Schmerzempfindung vor operativen Eingriffen und bei starken Schmerzen.
LOCATOR
Spezielles, konfektioniertes Haltesystem, das in Verbindung mit Implantaten schlecht sitzenden Prothesen wieder einen festen Halt geben kann.
LÜCKENHALTER- PLATTE
Kommt es zu einem frühzeitigen Milchzahnverlust, nimmt die Lückenhalterplatte (herausnehmbare Spange) die Funktion eines Platzhalters ein, der dafür sorgt, dass die betroffenen bleibenden Zähne trotz des Milchzahnverlustes an regulärer Stelle durchbrechen können.
MINIMALINVASIV
Spezielle Vorgehensweise, mit dem Ziel eine Therapie unter maximaler Schonung von Gesundem durchzuführen.
MANDIBULA
Unterkiefer; setzt sich zusammen aus dem hufeisenförmigen Unterkieferkörper, dieser hat auf beiden Seiten einen aufsteigenden Ast. Der Unterkieferast ist Ansatzfläche für den Muskelfortsatz und den Gelenkfortsatz mit seinem Kiefergelenksköpfchen. Des Weiteren setzen hier noch die verschiedene Kaumuskeln an, die für die Mundöffnung, das Mundschließen und den Kauvorgang zuständig sind.
MAXILLA
Oberkiefer; ist Teil des Gesichtsschädels und ist ein paariger Knochen. Der Oberkiefer grenzt mehrere Teile des Gesichts voneinander ab. So bildet die Maxilla den Boden der Augenhöhle, den Boden und die seitliche Begrenzung der Nasenhöhle und ergänzt Teile des Gaumens, so dass sie das Dach der Mundhöhle bildet. Die Kieferhöhle ist ebenfalls im Oberkiefer zu finden.
NAHT
Chirurgische Methode zur Vereinigung der Wundflächen einer Operations- oder Unfallwunde. Mit Hilfe von Nadel und einem geeigneten Nahtmaterial werden die Wundflächen wieder dicht miteinander verbunden. Es gibt unterschiedliche Nahtmaterialien, die je nach Art des erforderlichen Wundverschlusses (Haut, Schleimhaut, Sehnen, Muskulatur) gewählt werden. Verwendet werden sowohl resorbierbare (selbstauflösend) als auch nicht resorbierbare (müssen entfernt werden) Fäden. Auch Wund- und Gewebeklammern, sowie sterile Hautpflaster zählen zu den Nahtmaterialien.
NOCEBO EFFEKT
Lateinisch und bedeutet: „ich schädige“; dies ist eine Bezeichnung für eine ablehnende Haltung eines Patienten gegenüber einem Medikament. Diese Ablehnung resultiert aus dem Glauben, dass ein Medikament einen schädlichen Einfluss ausübt oder einen Risikofaktor für die Gesundheit des Patienten darstellt. Es handelt sich also im Grunde um das Gegenteil vom Placebo-Effekt. In der Zahnheilkunde ist die Ablehnung von Amalgam ein typisches Beispiel für den Nocebo Effekt.
OBERFLÄCHEN- ANÄSTHESIE
Leichte Form der Betäubung, (z.B. Einsprühen der Mundschleimhaut mit einer betäubenden Lösung), wird auch eingesetzt zur Unterdrückung des Würgereizes während einer Abdrucknahme oder bei ängstlichen Patienten, die sich vor Einstichen von Spritzen fürchten.
OKKLUSION
Kontakt zwischen den Zähnen beider Kiefer.
ORTHOPANTOMO- GRAMM
Panoramaschichtaufnahme (PSA); Die Röntgenaufnahme wird in der Zahnheilkunde genutzt, um den gesamten Ober- und Unterkiefer des Patienten darzustellen. Diese Methode ermöglicht eine Aufnahme sämtlicher Zähne mit den angrenzenden Kieferbereichen, sowie der beiden Kieferhöhlen und –gelenke. Zudem kann auf dem Röntgenbild eine Verkalkung der großen Halsschlagadern ausgemacht werden. Nachteilig bei dieser Technik ist der Röntgenschatten der Halswirbelsäule.
PARODONTITIS
Zahnbettentzündung; chronisch bakterielle Entzündung, die Zahnfleisch und Stützgewebe (Parodontium) angreift, zerstört und auf diese Weise den Zahn aus seiner Verankerung löst. Typische Merkmale einer Parodontitis sind „länger“ wirkende Zähne, Rötung und oftmals Schwellung des Zahnfleisches, Blutungsneigung des Zahnfleisches und letztendlich gelockerte Zähne. Gefäßerkrankungen können durch Parodontitiserreger ausgelöst werden, da sich die Erreger über die Blutbahn verbreiten und dann in die Gefäße eindringen können. Es gibt verschiedene Erkrankungsgrade, die von null bis vier eingeteilt werden. Null ist gesundes Zahnfleisch und bei drei und vier liegt dann eine mittelschwere bzw. fortgeschrittene Parodontitis vor, diese muss dringend behandelt werden. Bleibt eine Behandlung aus, kommt es zu einer Zerstörung der Wurzelhaut, des Zahnbettes und letztlich des Kieferknochens.
PLAQUE
Fest haftende, weich-klebrige Zahnbeläge, die von in der Mundhöhle lebenden Bakterien mit der Zeit gebildet werden. Die Plaquebakterien produzieren bei Zuckerzufuhr ständig Säure und führen so zu Zahnschäden (Karies). Stoffwechselprodukte dieser Plaquebakterien könne auch zu Entzündungen des Zahnfleisches führen. Zur besseren Sichtbarmachung kann Zahnbelag angefärbt werden. Plaque ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entstehung von Karies und Parodontitis und muss daher durch geeignete mundhygienische Maßnahmen mechanisch entfernt werden (Zahnbürste, Zahnseide, Interdentalbürste u.a.).
PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG
Auch PZR genannt; Alle Maßnahmen, die der Reinigung der Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B. Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedelung von Bakterien zu erschweren.Die Fluoridierung der Zähne schließt die professionelle Zahnreinigung ab. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne, vorhandener Implantate und des Zahnhalteapparates. Vor einer geplanten Parodontitis-Therapie und auch in regelmässigen Abständen danach ist eine PZR unbedingt erforderlich, damit das Therapieziel erreicht bzw. das erreichte Behandlungsergebnis aufrechterhalten werden kann.
QUADRANT
Kieferviertel, das durch die Unterteilung in Ober- und Unterkiefer sowie in Kieferhälften gebildet wird. Daraus ergeben sich vier im Uhrzeigersinn angeordnete Quadranten.
QUAD HELIX
Behandlungsgerät in der Kieferorthopädie, welches fest am Kiefer angebracht und spiralförmig gewunden ist. Diese Apparatur dient der transversalen Dehnung des Oberkiefers.
REGISTRAT
Aufzeichnung; Oberbegriff für eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Erkennung und Markierung von Kieferstellungen.
REPLANTATION
Wiedereinpflanzung von Zähnen, die durch mechanische Einwirkung oder gezielt extrahiert wurden. Der Zahn kann genauso wie ein Implantat im Knochen wieder anwachsen. Nach einem Zahnunfall sollte man den Zahn auf keinen Fall in einem trockenen Tuch aufbewahren,sonst wird der Zahn geschädigt. Man sollte den ausgeschlagenen Zahn besser in Milch oder Speichel zum Arzt transportieren. Mittlerweile gibt es auch Zahnrettungsboxen, die gerade in Schulen und Sportvereinen nicht fehlen sollten.
SCHMELZ
Härteste Substanz des menschlichen Körpers, bezeichnet den emailleartigen und widerstandsfähigen Überzug des Dentins im Kronenteil des Zahns; bestimmt die äußere Form der Zahnkrone. Zahnschmelz kann nicht neu gebildet werden, so dass ein Defekt in diesem Bereich (z.B. durch Karies) immer durch ein künstliches Material (z.B. Füllung) ergänzt werden muss.
SOFORTIMPLANTATION
Sofortimplantat; Einbringen eines Implantates unmittelbar nach einer (unfallbedingten) Zahnentfernung. Haupteinsatzgebiet ist der Verlust von Frontzähnen.
TEILKRONE
Kronenart, welche die natürliche Zahnkrone nur teilweise bedeckt. Im Vergleich zur Verblendkrone wird weniger Zahnhartsubstanz geopfert, dafür ist jedoch der Aufwand für die Fertigung höher.
TELESKOPKRONE
Besteht aus einer Innen- und einer Außenkrone und dient der Befestigung eines herausnehmbaren Zahnprothese. Auf dem Zahnstumpf sitzt eine dünne Metallhülse. Darauf steckt die Außenkrone, die mit dem herausnehmbaren Teil des Zahnersatzes fest verbunden ist.
TOTALPROTHESE
Ersetzt jeweils im Ober- oder Unterkiefer alle fehlenden Zähne durch Vollprothesen. In erster Linie dient die Vollprothese der Wiederherstellung der Kaufunktion, sollte aber auch ästhetische und phonetische Komponenten berücksichtigen.
UNTERFÜTTERUNG
Verfahren, um schlecht sitzenden Prothesen dem Kiefer wieder anzupassen, indem man Prothesenkunststoff auf der Prothesenunterseite aufträgt. Da sich der zahnlose Kieferknochen natürlicherweise zurückbildet, sollten Prothesen rechtzeitig unterfüttert werden. Dadurch kann auch einem Bruch der Prothese entgegengewirkt werden.
ÜBERBISS
Verzahnung der Frontzähne in Schlussbissstellung. Die oberen Frontzähne beißen dabei über die unteren Schneidezähne.
VENEER
Verblendung der Zahnflächen mit Keramikschalen, welche im Gegensatz zu Kronen den Zahn nicht vollständig überziehen. Die sichtbaren Flächen der Zähne werden hierbei nur geringgradig beschliffen. Diese Methode wird hauptsächlich zur Korrektur von Zahnstellung oder –form angewendet, aber auch bei Zahnverfärbungen oder bei Defekten des Zahnschmelzes.
VERSIEGELUNG
Die bekannteste Anwendung ist die Fissurenversiegelung. Hierbei werden die Grübchen (Fissuren) auf der Zahnoberfläche zur Kariesvorbeugung mit einem speziellen Versiegelungsmaterial dicht verschlossen, so dass keine Bakterien mehr eindringen können.
WEISHEITSZAHN
Es handelt sich um die beidseitig endständigen Zähne des Ober -und Unterkiefers, die relativ spät, manchmal auch gar nicht aus dem Kiefer austreten. Die Lage der Weisheitszähne im Knochen ist häufig aufgrund von Platzmangel problematisch, daher werden sie bei vielen Patienten operativ entfernt.
WURZELBEHANDLUNG
Aufwendiges Verfahren zur Erhaltung eines Zahnes bei erkranktem oder abgestorbenem Zahnmark (Pulpa). Ziel der Behandlung ist der bakteriendichte Verschluss aller vorhandenen Wurzelkanäle.
XYLIT
Auch Xylitol genannt; Zuckeraustauschstoff, der in vielen Pflanzen enthalten ist. Dieser Stoff hemmt das Bakterienwachstum und ist häufig Zahnpflegekaugummis zugesetzt. Dieser Wirkstoff ist auch für Diabetiker geeignet.
XEROSTOMIE
Mundtrockenheit; verursacht häufig unangenehmen Mundgeruch, erzeugt ein permanentes Durstgefühl und erhöht das Risiko für Zahnhalskaries. Ursachen können sein: eine Unterfunktion der Speicheldrüsen, bestimmte Medikamente, Allergien oder Tumore.
Y-PLATTE
Platte mit einem Y-förmigen Sägeschnitt; wird in der Kieferorthopädie eingesetzt. Diese Platte soll in zwei Ebenen Einfluss auf die Zahnstellung nehmen. Die Schrauben, die die Platte zusammen halten, befinden sich etwa in Höhe der Eckzähne.
ZAHNFLEISCHTASCHE
Zwischen Zahn und angrenzendem Zahnfleisch kann es zur Bildung einer Zahnfleischtasche kommen, wenn Zahnbeläge zu spät von den betroffenen Zähnen entfernt werden. Bakterien können sich in diesem Bereich einnisten und eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auslösen. Reagiert man nicht rechtzeitig kann sich aus der Gingivitis eine Parodontitis (Infektionskrankheit) entwickeln, die unbedingt behandelt werden muss um Folgen, wie z.B. Zahnverlust, zu verhindern.
ZAHNMÄNNCHEN
Dieses Qualitätssymbol zeichnet zahnfreundliche Süßigkeiten und Kaugummi sowie frei verkäufliche Arzneimittel aus. Es garantiert einen wichtigen Unterschied zu nur zuckerfreien Produkten: Zahnmännchen-Produkte sind wissenschaftlich geprüft, sie verursachen nachweislich weder Karies noch Säureschäden an der Zahnoberfläche (Erosionen). Die weltweit anerkannten Tests – pH-Telemetrie und Erosionstest - werden ausschließlich von unabhängigen und besonders qualifizierten zahnärztlichen Universitätsinstituten durchgeführt.
ZAHNSTEIN
Ausgehärteter Zahnbelag, der nur vom Zahnarzt mit speziellen Instrumenten oder mittels Ultraschall entfernt werden kann. Zahnstein entsteht aus bakteriellem Zahnbelag (Plaque), der sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet.

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